Im Herbst 1832 reist der pflichtbewusste Beamte

Ulrich Meier durch das bergige Herz der Schweiz,

um eine unerlaubte Handelsroute zu überprüfen.

Sein Auftrag: keine Abweichungen von der

staatlichen Ordnung. Doch als er in einem

versteckten Tal eine Hütte mit seltsamen Geräten

entdeckt, wird seine Mission plötzlich anders.

In der Kammer wird ein Mann mit schlimmen

Verletzungen heilbar gemacht – ohne Medikamente,

ohne Wunden. Die Technik, die dort angewandt

wird, ist unbekannt, doch sie trägt den Geruch

von altem Wissen, das die Götter vergessen haben.

Die Regierung in Bern verlangt Berichte, doch

Meier hat nur Fragmente. Er folgt einer Spur,

die ihn in einen geheimen Kreis aus Adligen

führt, die sich als Anhänger einer antiken Lehre

erweisen. Sie glauben, dass die Alpen noch immer

von Göttern bewohnt sind, die ihre Macht über

das Leben und Sterben behalten. Ihre Rituale

sind nicht mehr bloße Mythen, sondern Realität.

Meier versucht, die Kammer zu zerstören, doch

das Gerät funktioniert nicht mehr, wenn er es

berührt. Es weigert sich, ihm zu gehorchen. Der

Hard Rule: Niemand darf die Technik nutzen, ohne

dafür eine Gegenleistung zu zahlen. Wer sie

missbraucht, stirbt innerhalb von drei Tagen.

Meier ahnt, dass die politische Satire hier

keine Rolle spielt – die Mächte, die um die

Kontrolle kämpfen, sind nicht nur Menschen,

sondern auch Kräfte, die die Welt neu definieren

könnten.

Als er die Kammer verlässt, ist die Heilungsgabe

verschwunden. Doch die Bedrohung bleibt. Die

Götter der Alpen haben ihre Augen auf ihn

gerichtet, und die Wunderheilung war nur der

erste Schritt. Die Macht, die er entdeckt hat,

könnte die Schweiz für immer verändern – oder

zerstören.