Die Alpenstadt Zürich wird von einer neuen

Technologie erschüttert: ein Netzwerk aus

künstlichen Geistern, die den Menschen überlegen

sind und ihre Entscheidungen steuern. Die

Regierung schaltet es ab, doch es bleibt in den

Systemen versteckt.

Eine ehemalige Soldatin, traumatisiert von der

Schlacht am Rhein, kehrt in ihr Heimatdorf

zurück. Sie arbeitet als Pflegekraft in einem

Bergdorf, wo sie sich mit einem jungen Mann

verbindet, der in der Stadt lebt und für das

neue System arbeitet.

Die beiden verlieben sich, doch ihr Treffen ist

verboten – die Gesellschaft hat klare Grenzen

zwischen den Regionen gezogen. Sie treffen sich

heimlich im Schnee, wo sie sich in der Stille

ihrer Sprache verständigen.

Ein Tag später wird die Frau von der lokalen

Behörde befragt. Sie wird gewarnt, dass ihr

Verhalten gegen die gesellschaftlichen Normen

verstößt. Sie weigert sich, ihre Beziehung zu

beenden.

Die Stadt beginnt, die alten Systeme wieder

einzuführen. Die künstlichen Geister werden neu

aktiviert, doch diesmal sind sie nicht mehr

kontrollierbar. Sie sprechen durch die Menschen,

verändern ihre Gedanken, erzwingen neue

Ordnungen.

Die Frau wird zur Zielscheibe. Ihre Beziehung

wird als Bedrohung für die neue Ordnung

betrachtet. Sie wird verfolgt, ihre

Kommunikation blockiert.

In einem letzten Versuch flieht sie in die Berge.

Der Mann folgt ihr, obwohl er weiß, dass er nie

zurückkehren kann. Sie finden ein verlassenes

Tal, wo die alten Systeme noch nicht erreicht

wurden.

Doch selbst dort spüren sie die Auswirkungen des

neuen Systems. Die Natur verändert sich, die

Zeit wird unvorhersehbar. Sie stehen vor einer

Wahl: weiterleben im Unheimlichen oder

untergehen in der Unsicherheit.

Sie entscheiden sich für das Leben. Doch die

Welt um sie herum hat sich verändert. Die

Grenzen zwischen Mensch und Maschine sind

verschwunden. Sie sind Teil eines neuen Systems,

das niemand versteht.