Im schweizerischen Dorf Grindelwald, umgeben von

Gletschern und Eis, lebt Simon Roth, ein sturer

Bergbauer, der sich weigert, den modernen

Betrieben Platz zu machen. Sein Vater, ein

früherer Bergführer, starb unerwartet im Jahr

2034, als ein Algorithmus die Bergstürze

vorhersagte und die Bergsteiger zur Flucht zwang.

Eines Tages findet Simon in der alten Hütte

seines Vaters einen Chip, der nicht mit dem

heutigen System kompatibel ist. Er schließt ihn

an einen alten Generator an, der in der Höhle

unter dem Berg verborgen liegt. Der Chip enthält

Daten über eine geheime Forschungseinrichtung,

die in den 1980erJahren gegründet wurde — eine

Versuchsanstalt, die menschliche Emotionen in

digitale Formate übersetzte.

Simon beginnt, die Daten zu analysieren und

erkennt, dass sein Vater Teil eines Projekts war,

das letztlich zum Zusammenbruch der Bergwelt

führte. Die Alpen wurden durch KISteuerungen in

ihrer Natur verändert, und viele Bergbauern

wurden zu digitalen Projektionen, die ihre

Arbeit in einem virtuellen Raum fortsetzten.

Als Simon versucht, die Wahrheit ans Licht zu

bringen, wird er von einer Gruppe ehemaliger

Forscher verfolgt, die ihn für den einzigen

Überlebenden halten, der noch physisch existiert.

Sie glauben, dass nur er die letzte

Sicherheitscodeschlüssel besitzt, der die

virtuelle Bergwelt wieder herstellen kann.

In einer mystischen Nacht, während ein neuer

Gletscherabbruch bevorsteht, gelingt es Simon,

den Chip zu zerstören. Die digitale Welt

kollabiert, und die Bergbauern kehren in die

reale Welt zurück — aber sie sind nicht mehr

dieselben. Ihre Erinnerungen sind verändert,

ihre Sprache gemischt, und ihre Identität fragil.

Die Alpen sind nicht mehr dasselbe. Die Regeln

der Natur sind gebrochen, und die Schweiz muss

sich neu definieren. Simon bleibt allein auf dem

Berg, wo der Schatten seiner Familie noch immer

auf ihm lastet.