Im Zentrum der Schweiz, zwischen den Alpen und
den Geheimnissen des Bergbaus, lebt Simon Ritter,
ein pragmatischer Ingenieur aus dem Kanton Uri.
Sein Leben ist von Routine geprägt – bis er im
Auftrag einer Bank ein verrostetes Labor unter
einem alten Bergbauwerk entdeckt. Darin finden
sich Geräte, die nicht nur die Zeit messen,
sondern auch Gedanken manipulieren können.
Die Bank, eine mächtige Institution mit
Verbindungen zu Zurich und Genf, will das Gerät
nutzen, um politische Entscheidungen zu
beeinflussen. Simon weigert sich. Er sieht darin
eine Bedrohung für die Sprachidentität und die
Neutralität seines Landes. Doch die Bank hat
bereits eine Kopie erstellt und schickt ihre
Leute, um ihn zu zwingen, weiterzumachen.
In den Tälern der Alpen wird Simon zum
Flüchtling. Er verliert seine Heimat, denn die
Technologie verändert seine Erinnerungen – er
beginnt, sich selbst nicht mehr zu erkennen.
Jeder Versuch, zurückzukehren, führt zu
Zwischenfällen: Dorfklatsch verbreitet Gerüchte
über einen Verräter, und der
BergsteigerdramaClub beschuldigt ihn, ein
Fremder zu sein.
Ein Hard Rule: Niemand darf den Berg betreten,
ohne eine Genehmigung der Bundesbehörde. Simon,
ohne Papiere, wird gejagt. Ein zweiter Regel:
Wer die Technologie nutzt, verliert seine
HeimatverlustIdentität. Simon muss sich
entscheiden: Entweder er gibt nach und wird Teil
eines Systems, das ihm fremd ist, oder er
zerstört das Gerät und damit seine eigene
Existenz.
Er wählt den zweiten Weg. In einer Nacht, bei
Sturm, wirft er das Gerät in den See. Die Bank
verliert ihre Macht, doch Simon bleibt ohne
Heimat. Er wandert durch die Alpen, ein Mann
ohne Namen, ein Symbol für Heimatverlust. Das
System bricht zusammen – aber nicht vollständig.
Das Resultat landet: Ein zerstörtes Gerät, ein
flüchtiger Ingenieur, eine Schweiz, die sich
fragt, ob sie jemals wirklich neutral war.


