Der Zynische Detektiv wird beauftragt, den

Verbleib eines vermissten Regierungsrates zu

klären. Die letzte Spur führt in ein abgelegenes

Dorf im Wallis, wo die alten Traditionen noch

stärker sind als in den Städten.

Die Übergangszeit bringt Unruhe: neue Gesetze

sollen die Kantonsautonomie schwächen, doch die

traditionellen Eliten wehren sich mit

verborgenen Mitteln. Der Detektiv findet einen

Brief, der auf einen geheimen Handel hindeutet –

ein Pakt mit dem Teufel, um die Macht zu sichern.

Als er die Dokumente an eine unabhängige Zeitung

weiterleitet, wird er von einem anonymen

Auftraggeber bedroht. Die Regel ist klar:

niemand darf die Veränderung des Systems

öffentlich machen, sonst wird das Schweizer

Bankgeheimnis zerbrochen.

Der Detektiv reist nach Zürich, um den Verräter

zu finden, doch die Stadt selbst scheint gegen

ihn zu arbeiten. In einer Nacht, als er im Hotel

schläft, wird sein Zimmer durchsucht. Ein

Zeichen: die alte Ordnung will nicht sterben.

Er entdeckt, dass der vermisste Rat sich selbst

in Sicherheit gebracht hat, um den Kampf zu

überleben. Der Kantönlige Geist, der die

Ideologie der Reformisten trägt, ist in

Wirklichkeit eine Maske für die Macht der alten

Adelsfamilien.

Am Tag der Abstimmung über die

Bundesverfassungsreform wird der Detektiv zum

Ziel. Er wird in eine Gasse gestoßen, doch ein

Unbekannter rettet ihn. Der Mann trägt einen

Anzug aus dem Jahr 1930, ein Zeichen, dass auch

die Vergangenheit noch Einfluss hat.

Der Detektiv entscheidet, die Beweise zu

veröffentlichen. Doch die Folgen sind schwer:

die Banken drohen, die Daten zu löschen, und die

Politiker schweigen. Die Schweiz bleibt im

Umbruch, aber der Weg ist offen.

Die Melancholie bleibt – doch die Hoffnung, dass

etwas Neues entsteht, ist nicht tot.